In den letzten Tagen konnten wir immer wieder schreckliche Neuigkeiten über die Hochwasserkatastrophe im Westen unsere Landes zur Kenntnis nehmen. Das Schadensbild ist unerträglich und zeigt wie stark die Naturgewalten sein können. Es ist schlimm und fürchterlich und besonders betroffen ist man angesichts der vielen Toten, die zu beklagen gibt. Wenn es überhaupt etwas positives in dieser Katastrophe gibt, dann ist es gewiss die große Solidarität unter den Menschen. Das lässt hoffen- man steht zusammen. Wieder einmal geben die Menschen, Nachbarn, Feuerwehrleute und Angehörige anderer Hilfsorganisationen, alles was sie zu leisten vermögen. Auch stehen wieder einmal die Landwirte mit Ihren Treckern den Menschen zur Seite und helfen wo es nötig ist. Nur wenn alle in unserer Gesellschaft eng zusammen stehen, kann man eine solche Tragödie bewältigen und überstehen. Auch in unserer Region im Harz hatten wir in 2017 die letzten größeren Hochwasserschäden. Angesichts des Ausmaßes der Schäden in der Eifel sieht man deutlich, es geht noch schlimmer. Diese Erkenntnis muss uns alle anspornen, die bisher geplanten und schon umgesetzten Hochwasserschutzmaßnahmen nochmals zu prüfen und evtl. anzupassen um auch bei solch starken Regenereignissen gewappnet zu sein. Diesen Prozess, der erneuten Prüfung des Hochwasserschutzes in unseren Kommunen sollten wir jetzt dringend gemeinsam beginnen.

 

Ulrich Eberhardt

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